Site-to-Site VPN für Unternehmen mit mehreren Standorten
Ein Site-to-Site VPN für Unternehmen verbindet zwei Standorte über das Internet zu einem Netz — verschlüsselt, sodass die Daten unterwegs niemanden angehen. Das ist der schnellste und günstigste Weg zur Standortverbindung und für die meisten Betriebe die richtige Wahl. Wo garantierte Leistung nötig ist, führt der Weg dagegen über eigene Leitungen. Der Aufbau lohnt sich vor allem, wo Datenmenge und Ausfalltoleranz zum offenen Internet passen; wo das nicht reicht oder wo eigene Anlagen ins Spiel kommen, braucht es einen anderen oder zusätzlichen Weg.
Zwei Standorte, ein Netz
Verschlüsselt über das Internet — der schnellste und für die meisten Betriebe der richtige Weg.
Leistungen auf einen Blick
Bei einer Standortkopplung bauen die Firewalls beider Seiten eine dauerhafte verschlüsselte Verbindung auf. Danach verhalten sich die Netze wie eines: Der Zugriff auf Server, Drucker und Fachanwendung funktioniert an der Außenstelle wie in der Zentrale.
Grundlegende Empfehlungen zur sicheren Konfiguration solcher Verbindungen veröffentlicht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik — eine gute Grundlage, um Angebote verschiedener Anbieter fachlich einzuordnen.
Dauerhafte verschlüsselte Kopplung zwischen den Standorten
Saubere Adressplanung, damit sich die Netze nicht überschneiden
Regeln, welcher Standort auf welche Systeme zugreifen darf
Priorisierung, damit Telefonie und Fachanwendung Vorrang haben
Automatischer Wiederaufbau nach Leitungsstörungen
Rückfallweg über einen zweiten Anschluss, wo nötig
Überwachung der Verbindung mit Alarm bei Ausfall
Dokumentation der Adressbereiche und Regeln
Wo VPN an seine Grenze kommt
Eine VPN-Kopplung ist so gut wie die schlechtere der beiden Leitungen. Für Dateizugriff, Fachanwendung und Telefonie reicht das in aller Regel. Für sehr große Datenmengen — Konstruktionsdaten, Videobearbeitung, Datenbanken mit hoher Zugriffsfrequenz — kann es eng werden.
Als Faustregel: Bleiben die Datenmengen überschaubar und verträgt die Anwendung kurze Schwankungen, passt VPN. Fließen dauerhaft große Mengen oder verträgt die Anwendung keine Schwankung, ist der Blick auf die Standortvernetzung Pflicht.
Für welche Unternehmen
Geeignet für Betriebe mit Filialen, Werkstätten, Lagern oder Außenstellen — Handwerk mit zweitem Standort, Handel mit Filialen, Kommunen mit Bauhof.
Bei Praxen kommt die Frage hinzu, welche Daten überhaupt fließen dürfen, siehe Datenschutz und IT-Sicherheit.
Selbständige und Freelancer
Handwerk und Einzelhandel
Mittelstand und Produktion
Arztpraxis und Kanzlei
Schule und Bildung
Behörden und Kommunen
Störung der Verbindung
Fällt die Kopplung aus, arbeitet die Außenstelle im Blindflug. Deshalb überwachen wir sie und richten, wo wirtschaftlich, einen zweiten Weg ein. Ablauf siehe Datenleitungs-Service.
Öffentliche Fördermittel
Die Vernetzung von Standorten samt Sicherheitstechnik ist ein typisches Vorhaben nach dem Digitalbonus Bayern, siehe Öffentliche Förderung.
Abgrenzung zur Systemvernetzung
Eine Standortkopplung per VPN entscheidet, wie zwei Orte miteinander sprechen. Sie entscheidet nicht, wie eine Maschine oder Anlage innerhalb des Netzes behandelt wird — das ist eine eigene Frage, siehe Systemvernetzung.
In der Praxis kommen beide Themen oft zusammen vor: eine Außenstelle mit einer Anlage, die per VPN an die Zentrale angebunden ist und dort zusätzlich vom übrigen Netz der Außenstelle getrennt gehört. Das eine ersetzt das andere nicht.
Site-to-Site VPN für Unternehmen in Rosenheim
Wir verbinden Standorte in Rosenheim, Bad Aibling, Kolbermoor, Bruckmühl, Raubling, Wasserburg am Inn und darüber hinaus — die Entfernung spielt bei VPN keine Rolle, die Leitungsqualität schon.
Beratung unter 08031 6169640 oder über das Kontaktformular.
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Häufige Fragen
Die Standortkopplung steht dauerhaft und verbindet ganze Netze. Der Mitarbeiterzugang wird von einer Person aufgebaut und gilt nur für deren Gerät.
So schnell wie die schwächere der beiden Leitungen, abzüglich eines geringen Aufschlags für die Verschlüsselung. Der Engpass ist fast immer der Rückkanal des kleineren Standorts.
Ja, mit Priorisierung. Ohne sie leidet die Sprachqualität, sobald größere Dateien übertragen werden.
Die Verbindung baut sich nach Wiederkehr automatisch neu auf. Wo Ausfälle nicht hinnehmbar sind, richten wir einen zweiten Weg mit automatischer Umschaltung ein.
Wenn beide Standorte denselben Adressbereich nutzen, ja — sonst lassen sie sich nicht koppeln. Das ist ein häufiger Fall und wird bei der Planung berücksichtigt.
Die Übertragung ist verschlüsselt. Ebenso wichtig sind die Regeln: Nicht jeder Standort muss auf alles zugreifen dürfen — diese Einschränkung gehört zur Einrichtung.
Technisch viele. Ab einer gewissen Zahl lohnt eine Sternstruktur mit der Zentrale in der Mitte statt Verbindungen von jedem zu jedem.
Für einzelne Personen ist der Mitarbeiterzugang der passendere Weg. Eine dauerhafte Kopplung lohnt erst, wenn an einem Ort mehrere Geräte stehen.
Nein, beide beantworten unterschiedliche Fragen. VPN verbindet Standorte, Systemvernetzung sorgt für die saubere Trennung von Maschinen und Anlagen im Netz — oft braucht ein Betrieb beides.
Ja, ohne die Netzplanung zu verwerfen. Adressbereiche und Regeln lassen sich meist übernehmen, nur der Übertragungsweg ändert sich.
Auf mindestens einer Seite ist eine feste oder zuverlässig erreichbare Adresse nötig, damit die Gegenstelle die Verbindung aufbauen kann; manche Verfahren kommen auch ohne aus.
So gut wie die schwächere Leitung
Für Dateizugriff, Fachanwendung und Telefonie reicht das. Wo es eng wird, sagen wir es vorher.




