Cloud-Speicher für Unternehmen
Cloud-Speicher löst zwei Probleme auf einmal: Daten sind von überall erreichbar, und der Speicherplatz wächst mit, ohne dass ein Gerät ersetzt werden muss. Er löst aber nicht das Problem der Datensicherung — und er wirft Fragen zu Zuständigkeit und Datenschutz auf, die vorher beantwortet gehören. Wir richten Cloud-Speicher so ein, dass beides stimmt: Erreichbarkeit und Kontrolle.
Erreichbar von überall, kontrolliert von Ihnen
Struktur, Rechte und Freigaben werden vorher festgelegt — sonst entsteht binnen eines Jahres Ablagechaos.
Leistungen auf einen Blick
Am Anfang steht die Frage, welche Daten überhaupt außer Haus liegen sollen. Bei manchen Beständen ist die Antwort eindeutig — bei personenbezogenen Daten aus dem Gesundheitsbereich oder aus laufenden Mandaten braucht es eine bewusste Entscheidung samt Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
Was wir dabei übernehmen:
Auswahl des Dienstes samt Standort der Rechenzentren
Vertrag zur Auftragsverarbeitung und Abstimmung mit Ihrem Datenschutzbeauftragten
Ordnerstruktur und Rechtevergabe über Gruppen
Einbindung in Windows, sodass die Ablage wie ein Laufwerk erscheint
Regeln für externe Freigaben, mit Ablaufdatum
Zwei-Faktor-Anmeldung für alle Zugänge
Zusätzliche Sicherung der Cloud-Daten — der Anbieter ersetzt sie nicht
Übernahme bestehender Datenbestände ohne Verlust der Struktur
Cloud, eigener Server oder beides
Für verteilte Standorte und mobiles Arbeiten spielt Cloud-Speicher seine Stärke aus: kein Fernzugriff auf ein Hausnetz nötig, keine Anschaffung, kein Wartungsaufwand. Für große Datenmengen mit hoher Zugriffsfrequenz — Konstruktion, Videoschnitt, große Bildbestände — bleibt der Speicher im Haus schneller und meist günstiger.
Ein verbreiteter Irrtum: Ein Cloud-Dienst mit Papierkorb und Versionen sei bereits eine Sicherung. Er ist es nicht — Löschungen und Verschlüsselung wandern zuverlässig mit. Deshalb gehört zu jedem Cloud-Speicher eine eigene Datensicherung.
Für welche Unternehmen
Besonders geeignet für Betriebe mit mehreren Standorten, viel Außendienst oder Homeoffice; Handwerksbetriebe nutzen ihn für Fotos und Aufmaße von der Baustelle.
Bei Praxen, Kanzleien und Kommunen entscheidet der Schutzbedarf, welche Bestände außer Haus dürfen, siehe Datenschutz und IT-Sicherheit.
Selbständige und Freelancer
Handwerk und Einzelhandel
Mittelstand und Produktion
Arztpraxis und Kanzlei
Schule und Bildung
Behörden und Kommunen
Störung: kein Netz, keine Daten
Cloud-Speicher hängt an der Internetverbindung: Fällt sie aus, ist die Ablage nicht erreichbar — es sei denn, die wichtigsten Ordner liegen zusätzlich lokal vor. Anbindung siehe Internet und Datenleitungen, Störungsfall Störung und Notfall-Service.
Öffentliche Fördermittel
Die Einführung von Cloud-Diensten im Rahmen eines Digitalisierungsvorhabens ist oft förderfähig, laufende Nutzungsgebühren dagegen nicht. Siehe Öffentliche Förderung.
Was bei der Anbieterwahl zählt
Neben Preis und Speichervolumen zählt vor allem die Integration in die vorhandene Arbeitsumgebung: Ein Dienst, der sich wie ein gewohntes Laufwerk verhält, wird auch genutzt — einer, der einen eigenen Anmeldeschritt verlangt, wird umgangen.
Für Betriebe, die bereits mit Windows und Office arbeiten, liegt die Einbindung von OneDrive oder SharePoint nahe, weil sich Rechtevergabe und Anmeldung mit dem vorhandenen Benutzerkonto decken. Einen Überblick über Einrichtung und Grenzen solcher Dienste gibt Microsofts technisches Handbuch. Andere Anbieter passen ebenso gut, wenn die Arbeitsumgebung eine andere ist.
Cloud-Speicher in Rosenheim und Umgebung
Wir richten Cloud-Ablagen für Unternehmen in Rosenheim, Bad Aibling, Kolbermoor, Bruckmühl, Raubling, Wasserburg am Inn und München ein und übernehmen die Umstellung der bestehenden Ablage.
Beratung unter 08031 6169640 oder über das Kontaktformular.
Weitere Themen der Rubrik Hardware
Verwandte Themen
Häufige Fragen
Das hängt vom gewählten Dienst ab. Wir wählen Anbieter mit Rechenzentren in der EU und halten den Speicherort im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten fest.
Nein. Papierkorb und Versionen helfen bei einzelnen Fehlern, nicht bei Verschlüsselung oder großflächigem Löschen. Eine getrennte Sicherung bleibt nötig.
Nur eingeschränkt. Wir richten die wichtigsten Ordner so ein, dass sie zusätzlich lokal vorliegen und offline verfügbar bleiben.
Ja, über gezielte Freigaben. Wir empfehlen Freigaben mit Ablaufdatum, damit Zugriffe nicht dauerhaft bestehen bleiben.
Abgerechnet wird meist je Benutzer und Monat, mit gestaffeltem Speicherplatz. Den Vergleich zur Anschaffung eigener Speichertechnik rechnen wir für Ihren Fall durch.
Wir prüfen vor der Einführung, wie ein Export aussieht. Ein Dienst ohne brauchbaren Export kommt für uns nicht in Frage.
Das hängt an Ihrer Leitung, vor allem am Rückkanal. Beim Hochladen großer Dateien ist die Uploadrate der Engpass, nicht die Cloud — deshalb prüfen wir vor der Einführung die tatsächliche Leitungsleistung, nicht den Tarifwert.
Bei Office-Dokumenten ist gleichzeitiges Arbeiten möglich. Bei anderen Formaten entstehen Konfliktkopien. Wir richten die Ablage so ein, dass solche Fälle sichtbar werden, statt still nebeneinander zu existieren.
Ja. Wir schalten anonyme Links ab oder versehen sie mit Ablaufdatum und richten eine Übersicht ein, aus der hervorgeht, welche Ordner aktuell nach außen geteilt sind.
Nicht zwingend, aber es vereinfacht die Anmeldung. Nutzen Sie bereits Microsoft 365, liegt ein dazu passender Dienst nahe; mit anderer Software wählen wir entsprechend anders.
Über Zwei-Faktor-Anmeldung und Rechte, die sich an Gruppen statt an Einzelpersonen orientieren. Scheidet jemand aus, entzieht das Löschen der Gruppenzugehörigkeit sämtliche Zugriffe auf einmal.
Vor der Kündigung sichern wir alle Daten lokal, damit nichts mit dem Zugang verloren geht. Diesen Schritt planen wir rechtzeitig ein, nicht erst am letzten Tag.
Cloud ist keine Sicherung
Papierkorb und Versionen helfen bei einzelnen Fehlern, nicht bei Verschlüsselung. Eine eigene Sicherung bleibt nötig.




