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Virtualisierung für Unternehmen

Virtualisierung trennt das Betriebssystem von der Hardware, auf der es läuft. Praktisch heißt das: mehrere Server auf einer Maschine, sauber voneinander getrennt, und der Umzug auf neue Hardware wird zur Routineaufgabe statt zum Projekt. Für mittelständische Umgebungen ist das seit Jahren der Normalfall — und der wirksamste Hebel für schnelle Wiederherstellung.

Mehrere Server auf einer Maschine

Sauber getrennt, leichter zu sichern und im Ernstfall auf anderer Hardware startbar.

Leistungen auf einen Blick

Statt für jede Aufgabe eine eigene Maschine anzuschaffen, laufen Dateidienst, Fachanwendung, Datenbank und Verzeichnisdienst als getrennte Systeme auf einem leistungsfähigen Server. Das spart Strom, Platz und Wartungsaufwand — und trennt die Dienste dennoch so sauber, dass ein Problem im einen nicht das andere mitreißt.

Was wir dabei übernehmen:

Auslegung der Hardware für den geplanten Bestand an Systemen

Einrichtung von Microsoft Hyper-V als Grundlage

Umzug bestehender physischer Server in virtuelle Systeme

Trennung von Diensten in eigene Systeme statt Sammelservern

Sicherung ganzer Systemabbilder statt nur einzelner Dateien

Testumgebungen, die den Betrieb nicht berühren

Anbindung an Microsoft Azure, wo Teile ausgelagert werden sollen

Fernzugriff auf Anwendungen über Remote Desktop

Im Haus, in der Cloud oder gemischt

Nicht alles gehört in die Cloud, und nicht alles muss im Haus bleiben. Große Datenmengen mit hoher Zugriffsfrequenz und Fachanwendungen mit engen Vorgaben bleiben meist auf eigener Hardware. Test- und Zweitsysteme, Ausweichumgebungen und einzelne Dienste lassen sich dagegen gut in Microsoft Azure betreiben.

Für den Zugriff auf zentrale Anwendungen von außen kommt Remote Desktop ins Spiel: Die Anwendung läuft auf dem Server, das Endgerät zeigt nur das Bild. Für den Zugang von unterwegs ist das oft die sicherste Variante, siehe VPN-Netzwerk.

Für welche Unternehmen

Ab zwei Serverdiensten lohnt sich Virtualisierung fast immer — besonders bei Fachanwendungen, die eine eigene Serverumgebung verlangen.

In der Produktion lassen sich so alte Systeme weiterbetreiben; das verschafft Zeit, ersetzt aber keine Modernisierung, siehe Systemvernetzung.

Selbständige und Freelancer

Handwerk und Einzelhandel

Mittelstand und Produktion

Arztpraxis und Kanzlei

Schule und Bildung

Behörden und Kommunen

Störung: ein Ausfall betrifft mehr Systeme

Die Kehrseite der Bündelung: Fällt die Maschine aus, stehen alle Systeme darauf. Deshalb legen wir die Hardware redundant aus und sichern ganze Systemabbilder.

Zum Ernstfall siehe Datensicherung und Störung und Notfall-Service.

Öffentliche Fördermittel

Virtualisierungsprojekte verbinden Investition mit besserer Ausfallsicherheit und fallen daher regelmäßig unter den Digitalbonus Bayern, siehe Öffentliche Förderung.

Worauf es bei der Auslegung ankommt

Die Auslegung entscheidet über die spätere Zufriedenheit stärker als die Wahl der Software: Arbeitsspeicher, Datenträgerleistung und Netzwerkanbindung müssen zum geplanten Bestand an Systemen passen, nicht zum aktuellen. Wer knapp plant, kauft die nächste Erweiterung früher als nötig. Als Plattform setzen wir unter anderem Proxmox VE ein — ITFOUR ist Partner von Proxmox.

Sicherheitsseitig gilt eine virtualisierte Umgebung nicht automatisch als sicherer oder unsicherer als Einzelserver — sie verlangt nur andere Vorkehrungen, etwa bei der Trennung der virtuellen Netzwerke. Orientierung dazu bietet der IT-Grundschutz des BSI, der Virtualisierung als eigenen Baustein mit konkreten Empfehlungen führt.

Virtualisierung in Rosenheim und Umgebung

Wir planen und betreiben virtualisierte Umgebungen für Unternehmen in Rosenheim, Bad Aibling, Kolbermoor, Bruckmühl, Raubling, Wasserburg am Inn und München.

Beratung unter 08031 6169640 oder über das Kontaktformular.

Häufige Fragen

Ab wann lohnt sich Virtualisierung?

Sobald mehr als ein Serverdienst betrieben wird. Schon bei zwei Systemen spart die Bündelung Hardware, Strom und Wartungsaufwand.

Wird alles langsamer, wenn mehrere Systeme auf einer Maschine laufen?

Nicht bei richtiger Auslegung. Entscheidend sind Arbeitsspeicher und Datenträgerleistung — daran wird am häufigsten gespart, und genau dort entsteht dann die Bremse.

Was passiert, wenn die Hardware ausfällt?

Die virtuellen Systeme sind Dateien und lassen sich auf Ersatzhardware starten. Deshalb sichern wir vollständige Systemabbilder — die Wiederherstellung dauert Stunden statt Tage.

Können wir alte Server übernehmen?

Meist ja. Physische Systeme lassen sich in virtuelle umwandeln. Das ist besonders bei alten Fachanwendungen hilfreich, deren Hardware nicht mehr zu beschaffen ist.

Brauchen wir dafür Azure?

Nein. Virtualisierung funktioniert vollständig im Haus. Azure ist eine Ergänzung — etwa für ein Ausweichsystem oder Testumgebungen.

Wie viele Systeme passen auf einen Server?

Das hängt an Arbeitsspeicher und Datenträgerleistung, nicht an einer festen Zahl. Wir legen mit Reserve aus, damit ein zusätzliches System später keine neue Hardware erfordert.

Lassen sich Testumgebungen einfach erstellen?

Ja, das ist einer der größten Vorteile. Eine Kopie des Produktivsystems ist in Minuten erstellt und lässt sich gefahrlos für Updates und Tests nutzen.

Was ist Remote Desktop und wann brauchen wir es?

Die Anwendung läuft auf dem Server, das Endgerät zeigt nur das Bild. Sinnvoll bei Zugriff von außen auf datenintensive Anwendungen — die Daten verlassen dabei den Server nicht.

Welche Hardware brauchen wir für Virtualisierung?

Einen Server mit Reserven bei Arbeitsspeicher und Datenträgerleistung, ausgelegt auf den geplanten Bestand an Systemen. Wir legen die genaue Auslegung anhand Ihrer vorhandenen und geplanten Dienste fest.

Sind virtuelle Systeme weniger sicher als eigene Server?

Nicht grundsätzlich, richtig eingerichtet unterscheidet sich das Sicherheitsniveau kaum vom klassischen Aufbau. Wichtig ist vor allem, wer auf die Verwaltungsebene der Virtualisierung zugreifen kann.

Wie lange dauert der Umzug eines physischen Servers?

Das hängt von Datenmenge und zulässiger Ausfallzeit ab. Wir planen den Umzug außerhalb der Kernarbeitszeit und testen das virtuelle System, bevor der physische abgeschaltet wird.

Der Gewinn liegt in der Wiederherstellung

Was früher Neuinstallation und Tage bedeutete, ist mit einem Systemabbild eine Sache von Stunden.

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