Backup-Systeme für Unternehmen
Ein Backup-System ist die Versicherung, die man erst im Schadensfall bewertet — und dann ist es zu spät, Fehler zu bemerken. Deshalb kommt es weniger auf das Produkt an als auf drei Eigenschaften: Es muss automatisch laufen, es muss außerhalb der Reichweite eines Angreifers liegen, und es muss regelmäßig zurückgespielt werden. Wir bauen Sicherungssysteme, die diese drei Bedingungen erfüllen.
Die Versicherung, die man erst im Schaden bewertet
Automatisch laufen, außer Reichweite liegen, regelmäßig zurückgespielt werden — drei Bedingungen, keine davon verhandelbar.
Leistungen auf einen Blick
Der bewährte Aufbau folgt einer einfachen Regel: mehrere Kopien der Daten, auf verschiedenen Medien, mindestens eine davon außer Haus und eine nicht dauerhaft erreichbar. Diese letzte Bedingung ist die wichtigste geworden, seit Angriffe gezielt auch die Sicherungen verschlüsseln.
Zum Aufbau eines Sicherungssystems gehören:
Sicherungsgerät oder Speichersystem im Haus, getrennt vom Server
Zweite Kopie außer Haus, verschlüsselt übertragen
Unveränderbare Stände, die auch ein Angreifer nicht löschen kann
Vollständige Systemabbilder von Servern, nicht nur Dateien
Automatischer Ablauf ohne täglichen Handgriff
Überwachung mit Meldung bei Fehlschlag
Regelmäßige Rückspieltests mit Protokoll
Dokumentierte Wiederanlauf-Reihenfolge für den Ernstfall
Warum die meisten Sicherungen scheitern
Die drei häufigsten Fehler sind schnell benannt. Erstens: Die Sicherung liegt auf einem dauerhaft verbundenen Laufwerk — ein Verschlüsselungsangriff nimmt sie mit. Zweitens: Niemand liest die Fehlermeldungen, die Sicherung steht seit Wochen. Drittens: Es wurde nie zurückgespielt, also weiß niemand, ob die Daten brauchbar sind.
Die technische Sicherung ist dabei nur die halbe Miete; das Verfahren dahinter beschreibt Datensicherung.
Für welche Unternehmen
Jeder Betrieb mit zentraler Datenablage braucht ein Sicherungssystem — die Frage ist die Ausbaustufe. Für Praxen und Kanzleien kommen Aufbewahrungsfristen hinzu, und ein Datenverlust kann meldepflichtig sein.
In der Produktion sichern wir zusätzlich Konfigurationen von Steuerungen und Maschinen, siehe Systemvernetzung.
Selbständige und Freelancer
Handwerk und Einzelhandel
Mittelstand und Produktion
Arztpraxis und Kanzlei
Schule und Bildung
Behörden und Kommunen
Notfall: der Ernstfall der Sicherung
Im Ernstfall zählt die Reihenfolge: Welches System kommt zuerst zurück, welche Dienste hängen daran, wer prüft die Vollständigkeit? Diese Reihenfolge legen wir vorher fest, damit im Ernstfall niemand improvisiert.
Ist bereits etwas verloren, greift die Datenrettung; den Meldeweg beschreibt Störung und Notfall-Service.
Öffentliche Fördermittel
Sicherungssysteme zählen zur IT-Sicherheit und sind damit ein Kernbereich des Digitalbonus Bayern, siehe Öffentliche Förderung.
Welches Medium für welche Kopie
Nicht jede Kopie muss gleich schnell erreichbar sein. Die lokale Kopie sorgt für eine zügige Wiederherstellung im Alltag, die Kopie außer Haus für den Fall, dass am Standort selbst etwas passiert — Brand, Diebstahl, Wasserschaden. Beide Wege ergänzen sich, keiner ersetzt den anderen.
Allgemeine Empfehlungen zu Aufbau und Häufigkeit von Datensicherungen veröffentlicht das BSI; wir übersetzen sie in eine Technik, die zu Ihrer Umgebung und Ihrem Budget passt.
Backup-Systeme in Rosenheim und Umgebung
Wir bauen und betreuen Sicherungssysteme für Unternehmen in Rosenheim, Bad Aibling, Kolbermoor, Bruckmühl, Raubling, Wasserburg am Inn und im Großraum München — inklusive der Kopie außer Haus.
Termin unter 08031 6169640 oder über das Kontaktformular.
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Häufige Fragen
Mindestens täglich. Die Frage dahinter lautet: Wie viele Stunden Arbeit können Sie verschmerzen? Aus dieser Antwort ergibt sich der Abstand zwischen zwei Sicherungen.
Für sehr kleine Umgebungen als Ergänzung, nicht als einzige Lösung. Eine dauerhaft angeschlossene Platte wird bei einem Verschlüsselungsangriff mitverschlüsselt.
Der gespeicherte Stand kann für einen festgelegten Zeitraum nicht überschrieben oder gelöscht werden — auch nicht mit Administratorrechten. Genau das macht ihn angriffssicher.
Das hängt von Datenmenge und Technik ab. Wir messen es im Rückspieltest, damit Sie die Zahl kennen, bevor Sie sie brauchen.
Ja. Postfächer und Cloud-Ablagen brauchen eine eigene Sicherung — die Anbieter garantieren Verfügbarkeit, nicht die Wiederherstellung gelöschter Inhalte.
Im Rahmen der Betreuung wir. Ohne Betreuungsvertrag richten wir die Meldung so ein, dass ein Fehlschlag bei Ihnen auffällt und nicht im Protokoll verschwindet.
Üblich ist eine Staffelung: tägliche Stände über einige Wochen, wöchentliche über Monate, monatliche über ein Jahr oder länger. Die konkrete Staffel richtet sich nach Ihren Aufbewahrungspflichten und dem verfügbaren Speicher.
Weil Daten heute nicht mehr nur dort liegen. Postfächer in der Cloud, Dateien auf Notebooks und die Konfiguration von Firewall und Telefonanlage gehören ebenso gesichert — sonst fehlt im Ernstfall genau der Teil, der den Wiederanlauf ermöglicht.
Ja, insbesondere die Kopie außer Haus. Sonst wird aus einer Schutzmaßnahme ein zusätzliches Risiko — ein unverschlüsselter Sicherungsdatenträger enthält den kompletten Datenbestand des Unternehmens.
Weil jedes Medium ausfallen kann und jeder Ort betroffen sein kann — ein Gerätedefekt trifft die lokale Kopie, ein Einbruch am Standort trifft beide, wenn sie nebeneinanderstehen. Erst die Trennung von Ort und Medium schafft echte Redundanz.
Nicht grundsätzlich. Für eine schnelle Wiederherstellung im Alltag bleibt die lokale Kopie meist der kürzere Weg; die externe Kopie sichert den Fall ab, in dem der Standort selbst betroffen ist.
Wir messen die Wiederherstellungsdauer
Diese Zahl ist wichtiger als jede Produktbezeichnung. Sie steht bei uns im Protokoll, bevor Sie sie brauchen.




