Start » Software » CRM

CRM-Systeme für den Mittelstand

Ein CRM-System beantwortet eine einfache Frage: Was wissen wir über diesen Kunden, und wer hat zuletzt mit ihm gesprochen? Solange diese Antwort in Postfächern, Notizzetteln und Köpfen einzelner Personen liegt, ist sie im Urlaubsfall nicht verfügbar. Wir richten CRM-Systeme so ein, dass die Antwort im System steht — ohne dass die Pflege zur Zusatzarbeit wird.

Was wissen wir über diesen Kunden?

Solange die Antwort in Postfächern und Köpfen liegt, ist sie im Urlaubsfall nicht verfügbar.

Leistungen auf einen Blick

Die technische Einrichtung ist der kleinere Teil. Entscheidend ist, welche Daten geführt werden und wer sie pflegt. Ein System, das zwanzig Pflichtfelder verlangt, wird nicht gepflegt; eines mit fünf sinnvollen Feldern schon.

Was wir übernehmen:

Aufnahme der bestehenden Kundendaten und ihrer Fundorte

Festlegung, welche Felder geführt werden — und welche nicht

Einrichtung von Microsoft Dynamics 365 oder Anbindung Ihres Systems

Übernahme vorhandener Daten samt Bereinigung von Dubletten

Verbindung zu Postfach, Kalender und Telefonanlage

Rechtevergabe: wer sieht welche Kunden und Vorgänge

Datenschutz: Löschfristen und Auskunftsfähigkeit

Einweisung und Begleitung in den ersten Wochen

Damit das System auch genutzt wird

CRM-Einführungen scheitern selten an der Technik. Sie scheitern daran, dass die Pflege als zusätzliche Arbeit empfunden wird, die niemandem nützt. Deshalb beginnen wir bei dem, was den Anwendern selbst hilft: Wiedervorlagen, die von allein auftauchen, Kontaktdaten, die nicht doppelt gepflegt werden müssen, eine Historie, die sich aus E-Mails und Telefonaten von selbst füllt.

Für die Auskunftsfähigkeit und Löschfristen orientieren wir uns auch an den Hinweisen, die das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht für Unternehmen veröffentlicht — dort finden sich praxisnahe Erläuterungen, nicht nur der Gesetzestext.

Für welche Unternehmen

Sinnvoll für Betriebe mit wiederkehrenden Kundenbeziehungen und mehreren Personen im Kundenkontakt — Handel, Dienstleistung, Handwerk mit Wartungskunden.

In beratenden Berufen kommt die Vertraulichkeit hinzu: Nicht jeder muss jeden Vorgang sehen, siehe Datenschutz und IT-Sicherheit.

Selbständige und Freelancer

Handwerk und Einzelhandel

Mittelstand und Produktion

Arztpraxis und Kanzlei

Schule und Bildung

Behörden und Kommunen

Störung und Datenverfügbarkeit

Ein CRM ist so wertvoll wie seine Daten und gehört deshalb in die Sicherung — auch als Cloud-Dienst. Siehe Datensicherung und Störung und Notfall-Service.

Öffentliche Fördermittel

Die Einführung eines CRM ist ein klassisches Digitalisierungsvorhaben und damit häufig förderfähig, siehe Öffentliche Förderung.

Abgrenzung: CRM ist keine Dateiablage

Ein CRM verwaltet Beziehungen und Vorgänge — wer hat wann mit wem gesprochen, welches Angebot ist offen, wann ist eine Wiedervorlage fällig. Die dazugehörigen Dateien, etwa das unterschriebene Angebot oder der Liefervertrag, liegen dagegen richtig im Dokumentenmanagement, verknüpft mit dem jeweiligen Kundendatensatz.

Zur betrieblichen Abrechnung — Rechnung, Zahlungseingang, offener Posten — führt meist das ERP die verbindlichen Zahlen; das CRM zeigt davon höchstens einen Auszug zur Orientierung im Kundengespräch. Diese Aufteilung verhindert, dass dieselbe Information an zwei Stellen gepflegt wird und irgendwann auseinanderläuft.

CRM in Rosenheim und Umgebung

Wir führen CRM-Systeme für Unternehmen in Rosenheim, Bad Aibling, Kolbermoor, Bruckmühl, Raubling, Wasserburg am Inn und München ein und binden sie an vorhandene Systeme an.

Gespräch vereinbaren: 08031 6169640 oder Kontaktformular.

Häufige Fragen

Brauchen wir überhaupt ein CRM?

Wenn mehrere Personen mit denselben Kunden zu tun haben und Wissen bisher in Postfächern liegt: ja. Bei einer Person mit überschaubarem Kundenkreis genügt eine gepflegte Kontaktverwaltung.

Können wir unsere vorhandenen Kundendaten übernehmen?

Ja, aus Tabellen, Outlook oder dem Altsystem. Die Übernahme nutzen wir zugleich zur Bereinigung — Dubletten und veraltete Adressen sollten nicht mit umziehen.

Muss es Dynamics 365 sein?

Nein. Dynamics passt gut, wenn Sie ohnehin mit Microsoft 365 arbeiten. Bei anderen Systemen prüfen wir die Schnittstellen zu Postfach, Kalender und Warenwirtschaft.

Wie verhindern wir, dass das System nicht gepflegt wird?

Durch wenige Pflichtfelder und spürbaren Eigennutzen: Wiedervorlagen, automatische Historie aus E-Mails, Kundendatensatz beim eingehenden Anruf.

Sieht jeder alle Kunden?

Nur wenn Sie es so wollen. Die Rechtevergabe lässt sich nach Bereich, Region oder Vorgangsart abstufen — in beratenden Berufen ist das oft Pflicht.

Wie ist der Datenschutz geregelt?

Über Löschfristen, dokumentierte Zwecke und die Fähigkeit, Auskunft zu erteilen. Das legen wir bei der Einrichtung fest statt nachträglich.

Lässt sich die Telefonanlage anbinden?

Bei den gängigen Systemen ja. Beim eingehenden Anruf erscheint der passende Datensatz — das ist der Punkt, an dem die meisten Anwender den Nutzen zum ersten Mal sehen.

Wie lange dauert eine Einführung?

Für einen mittelständischen Betrieb mit sauberen Ausgangsdaten wenige Wochen. Der größte Teil der Zeit geht in die Datenbereinigung, nicht in die Einrichtung.

Wie unterscheidet sich CRM vom Dokumentenmanagement?

Das CRM führt Vorgänge und Historie, das Dokumentenmanagement die dazugehörigen Dateien. Beide lassen sich verknüpfen, damit beim Kundendatensatz auch das passende Angebot oder der Vertrag erscheint.

Können mehrere Vertriebler denselben Kunden bearbeiten?

Ja, das ist einer der Hauptgründe für ein CRM. Über die Historie sieht jeder Beteiligte, was zuletzt besprochen wurde, auch ohne Rückfrage beim Kollegen.

Braucht jeder Mitarbeiter Zugriff auf das CRM?

Nein, nur wer Kundenkontakt hat oder davon profitiert. Interne Rollen ohne Kundenbezug bekommen keinen Zugang — das hält das System übersichtlich und die Lizenzkosten im Rahmen.

Lässt sich das CRM auch mobil nutzen?

Bei den gängigen Systemen ja, über eine App oder den Browser. Wichtig ist, dass die Rechtevergabe auch unterwegs greift und keine Daten offline ungeschützt liegen bleiben.

Pflege, die sich selbst lohnt

Wiedervorlagen, automatische Historie, Kundendatensatz beim Anruf — daran entscheidet sich, ob ein CRM genutzt wird.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner